Erfahrungen mit Krankenkassen Bonusprogrammen

Krankenkassen Bonusprogramm: Etwas für die Gesundheit tun und Geldbeutel schonen

Zu unserem Gesundheitssystem und der Sozialversicherung gehört die überall bekannte Krankenkasse. Sie ist dazu da, um die Kosten, die Ihnen durch Krankheit oder Therapie entstehen, zumindest teilweise zu ersetzen. Wenn du alles aus deiner Krankenkasse herausholen möchten, solltest du dich unbedingt mit dem angebotenen Bonusprogramm, welches auch manchmal als Vorteilsprogramm bezeichnet wird, auseinandersetzen. Viele Versicherte kennen dies gar nicht und ahnen deshalb nicht, was ihnen alles entgeht. Teilweise geht es um finanzielle Vorteile, die nicht selten mehrere Hundert Euro betragen!

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Bonusprogramm Barmer Krankenkasse

4,27 von 5 Sternen

Bonusprogramm der Schwenninger Krankenkasse Im Sommer 1896 wurde die BKK Kienzle Uhren Fabrik GmbH gegründet, woraus dann 1996 die Schwenninger Krankenkasse BKK als Betriebskrankenkasse entstand. Wenig später wurde dann mit der ... mehr

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Die Schwenninger Krankenkasse

3,50 von 5 Sternen

Bonusprogramm der Schwenninger Krankenkasse Im Sommer 1896 wurde die BKK Kienzle Uhren Fabrik GmbH gegründet, woraus dann 1996 die Schwenninger Krankenkasse BKK als Betriebskrankenkassen entstand. Wenig später wurde dann mit der ... mehr

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IKK Krankenkasse Bonuprogram

0,00 von 5 Sternen

Das Bonusprogramm der IKK Krankenkasse In Deutschland gibt es zahlreiche Krankenkassen, die teilweise ein sogenanntes Bonusprogramm anbieten. Eine davon ist die IKK Krankenkasse. Es gibt sie seit 1885, als sie von ... mehr

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Die Auswahl der richtigen Kasse mag auf den ersten Blick nicht gerade einfach fallen und was so ein Bonusprogramm ist, ist vielen auch nicht so recht klar. Wie gut, dass du uns von www.hilfreiche-erfahrungen.de hast, denn wir haben uns mit diesem Thema beschäftigt, weil wir es für sehr wichtig halten und dir die Möglichkeit geben möchten, die beste Gesundheitsleistung zu erhalten, die du für dein Geld bekommen kannst. Das gilt vor allem bei den Zusatzleistungen. Außerdem erklären wir dir den Wechsel, wenn du dich tatsächlich für eine andere Kasse entschieden haben solltest. Mit diesem Ratgeber möchten wir Licht ins Dunkle bringen und dich für die Thematik sensibilisieren.

Unterscheiden ist schwierig geworden

Seit der Einführung des einheitlichen Beitragssatzes 2009 ist es schwer geworden, die einzelnen Krankenkassen anhand der Krankenversicherungsbeiträge miteinander zu vergleichen. Vorher konntest du anhand des Beitrages für dich sehr gut voneinander abwägen, welche Krankenversicherung für dich von vorneherein aus dem Raster fällt – es hat eben alles seine Vor- und Nachteile. In Sachen Vergleich ist es also schwieriger geworden und braucht mehr Arbeit um die Feinheiten zu finden, wie eben durch das Bonusprogramm, die sich sehr stark voneinander unterscheiden.

Die Krankenkassen Bonusprogramme

2004 war ein gutes Jahr, denn in diesem wurden die bereits angesprochenen Bonusprogramme eingeführt. Dabei geht es darum, dass du mit der Erfüllung bestimmter „Aufgaben“ Punkte sammeln und dadurch zu den Boni gelangen kannst, die entweder Geldauszahlungen oder Sachprämien sind. Diese „Aufgaben“ sind beispielsweise:

  • Sporttreiben
  • regelmäßige Untersuchungen zur Vorsorge wahrnehmen
  • Gesundheitskurse besuchen
  • Professionelle Zahnreinigung/Zahnarztbesuche
  • Schutzimpfungen
  • Teilnahme an Präventionskursen
  • Besitz eines Organspendeausweises
  • Blutspenden
  • Impfung
  • Mitgliedschaft im Sportverein
  • Nichtraucher sein
  • Normalgewicht/Abnahme

Natürlich steckt dahinter nicht nur Nettigkeit der Kassen. Die Rechnung ist folgende: Du werden durch die Boni dazu animiert dich um deine Gesundheit zu kümmern, was im besten Falle dazu führt, dass schwerwiegende Erkrankungen so früh wie möglich erkannt und behandelt werden können. Das wiederum freut die Kassen, die dadurch weniger Kosten haben. Im Grunde handelt es sich hierbei um eine Win-win-Situation, die dir sogar bis zu 300 Euro bringen kann.

Geldprämie oder Sachprämie?

Bevor du dich für eine Kasse anhand der Prämie entscheidest, solltest du überlegen, ob dir eine Sachprämie oder eine Geldprämie wichtiger ist. So zahlt die IKK Brandenburg und Berlin stolze 385 Euro im Jahr, wenn du die geforderten 17 Maßnahmen absolvierst, die AOK je nach Bundesland bis zu 200 Euro (für zwischen 2 und 35 Maßnahmen), vereinigte BKK 150 Euro, die TKK 90 Euro für 7 Maßnahmen. Du solltest dich also auch die von dir geforderten Leistungen ansehen und darüber nachdenken, ob du all diese wahrnehmen kannst und willst, um an den Bonus zu kommen.

Bei manchen Krankenkassen, die niedrige Geldboni auszahlen, kann es allerdings sein, dass die Sachprämien höher ausfallen. Ein gutes Beispiel ist hierfür die Barmer-GEK, welche Gutscheine, Küchengeräte und andere hochwertige Produkte anbietet.

Bonuszahlungen sind steuerlich tabu

Es ist nicht selten, dass du vom Finanzamt einen nachteiligen Steuerbescheid erhältst, weil du Bonuszahlungen deiner Krankenversicherung erhalten haben. Das darf allerdings nicht sein, wie kürzlich im Finanzgerichts Rheinland-Pfalz entschieden wurde (FG Rheinland-Pfalz, Urteil v. 28.4.2015, Az. 3 K 1387/14). Das bedeutet für dich, dass der Sonderausgabenabzug nicht negativ beeinflusst werden darf, in die normalerweise Beiträge einfließen, die zu den Wahltarifen gehören. Der Grund für diese Entscheidung: Eine Verrechnung, wie sie in so einem Fall geschehen würde, setzt erst einmal voraus, dass Zahlungen und Einnahmen gleichwertig wären. Das ist hierbei allerdings nicht so. Solltest du einen solchen nachteiligen Steuerbescheid erhalten, muss Einspruch einglegt werden

Welche Kassen zur Auswahl stehen

Es gibt eine Menge Krankenkassen, zwischen denen du dich entscheiden können. Sie alle bieten nicht nur unterschiedliche Bonusleistungen an, sondern auch verschiedene Leistungen. Aufgrund dessen ist es wichtig, dass du deine persönliche Situation beleuchtest und schaust, welche KK dich am besten betreuen kann. An dieser Stelle möchten wir dir einige Kassen für deine Gesundheit nennen, damit du einen Überblick bekommst. Teilweise gibt es von ihnen noch Abzweigungen z.B. für das jeweilige Bundesland.

  • Schwenninger Krankenkasse
  • Barmer
  • IKK (z.B. IKK Südwest oder IKK Classic)
  • AOK  (z.B. AOK Nordwest)
  • HKK
  • BKK
  • Betriebskrankenkasse
  • KKH Kaufmännische Krankenkasse
  • BIG direkt gesund
  • Viactiv Krankenkasse
  • TK - Techniker Krankenkasse
  • DAK-Gesundheit
  • Securvita Krankenkasse
  • HEK Hanseatische Krankenkasse
  • SBK
  • Knappschaft
  • mhplus
  • Audi BKK
  • Betriebskrankenkasse Mobil Oil

Bonuszahlung als Wechselgrund?

Die meisten Menschen möchten belohnt werden und nicht mehr zahlen, als sie müssen. Es erscheint also sehr attraktiv, die KraKa zu wechseln, weil der Bonus lockt. Außerdem tut man sich dabei auch noch etwas Gutes. Allerdings sieht die Realität oft anders aus, denn Vorsorgeuntersuchungen und gewisse andere Aktivitäten kosten Zeit und so gerät der Krankenkassenbonus bei vielen doch wieder in Vergessenheit. So waren bei der DAK einst 1,5 Millionen Versicherte bei diesen Programmen registriert, aber nur ein Drittel davon war aktiv dabei die Punkte zu verdienen.

Vor allem ist eins wichtig: Der Service und Kostenübernahmen von speziellen Heilmethoden oder entsprechenden Leistungen, wenn du chronisch krank sein solltest. Diese Gründe fließen in die Entscheidung ein, ob gewechselt werden soll oder nicht, denn immerhin weißt du nicht, ob es bei der nächsten Kasse ähnlich gut läuft. Deswegen solltest du dich mit den Kassen, die für dich infrage kommen, unbedingt ausführlich auseinandersetzen und dich gegebenenfalls mit anderen Versicherten unterhalten um ein stimmiges Bild zu bekommen.

Der Wechsel – So funktioniert’s

Wenn du deine KK wechseln möchtest, so ist der schwerwiegendste Grund dafür die Beiträge für Zusatzzahlungen, die bis zu knapp 650 Euro pro Jahr ausmachen können, denn seit dem 01.01.2015 können die gesetzlichen Kassen diese selbst festlegen.

Grundsätzlich ist die Frist für einen Wechsel auf zwei Monate zum Monatsende festgelegt, ab dem Zeitpunkt der Kündigung. Außerdem musst du mindestens 18 Monate bei deiner aktuellen Kasse versichert gewesen sein, um einen Wechsel vornehmen zu können. Die Kündigung reichst du am besten schriftlich ein und sendest es per Einschreiben mit Rückschein an deine Krankenkasse, denn so hast du einen Nachweis über die Zustellung.

In der Regel kannst du bei den meisten Kassen einen Online-Antrag nutzen, um bei ihnen Mitglied zu werden. Dafür brauchst du auch das Kündigungsschreiben an deine alte Kasse. Sobald du die Bestätigung über deine neue Mitgliedschaft erhalten hast, muss diese bei der vorigen KK vorgelegt werden, denn ansonsten würdest du bei ihr versichert bleiben. Vergiss auch auf keinen Fall deinen Arbeitgeber oder das Arbeitsamt über den Wechsel zu informieren!

Wechsel der Krankenkasse: Keine Sorge

Aufgrund der eben erklärten Rechtslage musst du dich nicht vor Versicherungslücken fürchten. Auch bist du nicht verpflichtet eine laufende oder genehmigte Behandlung abzuschließen und dann erst zu wechseln, denn die neue Kasse muss die Behandlung zahlen, auch wenn sie es sonst nicht tun würde. Du solltest allerdings so fair sein und deine neue Krankenkasse davon in Kenntnis setzen und mit ihr darüber sprechen.

Krankenkassenboni sind attraktiv

Wie du jetzt weißt, kommt es nicht nur auf die Zahlungen des Bonusprogrammes an, sondern vor allem auf dein persönliches Profil, was besonders bei den Zusatzbeiträgen zu beachten ist. Dennoch solltest du dich auf jeden Fall mit dem Thema beschäftigen, denn mit Sicherheit möchtest du auch gerne auf zwei Arten profitieren. Zum einen wirst du dadurch angespornt mehr für deine Gesundheit zu tun (oder eben dafür belohnt, wenn du es sowieso schon tust) und zum anderen kannst du so eine Menge Geld sparen und dir damit etwas schönen gönnen. Zum Beispiel einen kleinen Urlaub, in den du fit und gesund starten kannst. Oder du freust dich über einen neuen Grill. Für welche Geld- oder Sachprämien du dich entscheidest, bleibt natürlich dir überlassen – ebenso wie der Wechsel selbst. Vielleicht bietet deine aktuelle KraKa ja ein tolles Bonusprogramm, von dem du bisher nichts wusstest und zufrieden bist du mit den Leistungen auch.

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