Wenn Nebenwirkungen bei der Einnahme von Finasterid auftreten, verschwinden diese dann auch wieder wenn das Medikament nicht mehr eingenommen wird?

 

Finasterid gilt als eines der wirkungsvollsten Mittel gegen den genetisch bedingten Haarausfall. Bei der Einnahme von Finasterid kann, wie bei jedem anderen Medikament auch, eine Reihe von unerwünschten Nebenwirkungen auftreten. Diese Nebenwirkungen treten jedoch weit häufiger bei Menschen auf, die Finasterid in einer Dosis von 5 mg am Tag einnehmen. Bei Menschen, die 1 mg Finasterid täglich einnehmen, um Haarausfall zu stoppen, passiert dies, laut Studienergebnissen, in einem Prozentsatz von 0,1 % bis 1 %. Doch was passiert, wenn diese tatsächlich auftreten?

 

Als jemand, der selbst ein Problem mit Haarausfall hat, habe ich mich ausführlich zu diesem Thema erkundigt. Dabei habe ich herausgefunden, dass man während der Einnahme von Finasterid mit folgenden Nebenwirkungen zu rechnen hat: - verminderte Libido und Potenzstörung - Hodenschmerzen und Infertilität - depressive Stimmung - Gynäkomastie - Fehlfunktion der Meibom-Drüse - erhöhte Werte des Leberenzyms Gamma-GT - Verkleinerung der Prostata - Verminderung der hormonabhängigen Körperbehaarung All diese Nebenwirkungen klingen zwar tatsächlich erschreckend, doch wenn man Finasterid einnimmt, um Haarausfall zu stoppen, sollte man einige Sachen zusätzlich bedenken.

 

Die erwähnten Nebenwirkungen sind meist auf Studien zurückzuführen, die die Einnahme der Dosis von 5 mg täglich untersuchten. Dies bedeutet jedoch keinesfalls, dass bei der Einnahme von Finasterid nicht Vorsicht gewaltet sein soll. Sollte manche Nebenwirkungen auftreten, gilt es, sofort mit dem behandelnden Arzt Kontakt aufzunehmen. Die meisten Nebenwirkungen verschwinden zwar nach dem Absetzen des Medikamentes, doch dies gilt nicht als Regel. Denn in manchen Fällen wurde beobachtet, dass die Nebenwirkungen selbst nach Absetzen von Finasterid zurückblieben. Dies betrifft vor Allem die Verminderung des Libido sowie Potenzstörungen.

 

Dies ist jedoch wirklich selten der Fall und sollte nicht passieren, wenn sofort auf die Nebenwirkungen reagiert wird. Sehr oft verschwinden die Nebenwirkungen auch allein, obwohl das Medikament nicht abgesetzt wird. Laut diversen Testberichten betrifft dies sowohl Potenzstörungen als auch die Hodenschmerzen. Generell wird empfohlen, im Falle einer Nebenwirkung Finasterid für ca. 4 Wochen abzusetzen und anschließend erneut weitere 4-8 Wochen einzunehmen. Denn wenn Finasterid hier für die Schwächung des Libido und der Potenz verantwortlich ist, müssten die Nebenwirkungen nach 2-4 Wochen verschwunden sein und müssten demnach 2-4 Wochen nach dem Wieder-Ansetzen wieder auftreten.

 

Auf diese Weise kann man selbst Gewissheit darüber erlangen, ob für die Verminderung der Potenz wirklich Finasterid verantwortlich ist. Schließlich kann die Abschwächung der Potenz mehrere Ursachen haben. Denn bei diversen Studien mit Finasterid, bei denen es bei den Behandelten tatsächlich zu einer Abschwächung des Libidos kam, "verspürten" 2 % der Plazebo-Probanden die erwähnte Nebenwirkung. Dies gilt für alle anderen aufgezählten Nebenwirkungen.

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