Für wen ist Finasterid geeignet?

 

Finasterid ist ein Enzyme hemmender Stoff, genauer gesagt ein synthetisches Steroid, welches mehrere Wirkungen hat und entsprechend vielseitig verwendet werden kann. Die chemische Struktur ähnelt dem von Testosteron und seinen Derivaten, wodurch Finasterid diese entsprechenden Hormone verdrängen und ihre Wirkung im Körper unterbinden kann. Finasterid wird einerseits als Medikament bei benigner Prostatahyperplasie eingesetzt. Dies ist eine Veränderung der Prostata, bei der diese mitsamt des umliegenden Gewebens vergrößert ist. Diese Vergrößerung wird durch hohe Konzentrationen von Dihydrotestosteron, also der biologisch wirksamen Form von Testosteron, verursacht. Finasterid konkurriert mit Dihydrotestosteron an den entsprechenden Rezeptoren, blockiert diese und bewirkt somit wieder eine Verkleinerung der Prostata auf normale Größe.

 

Eine zweite Anwendung ergibt sich aus dem breiteren Wirkungsspektrum von Dihydrotestosteron. Dieses ist nämlich auch für Haarausfall verantwortlich, sofern es keine gesundheitlichen Gründe oder äußere Einflüsse gibt, die diesen verursacht haben könnten. Testosteron und auch Dihydrotestosteron als seine wirksame Form ist zwar ein Hormon, welches zwar als typisch männlich gilt, jedoch auch im weiblichen Körper gebildet wird. Beide Geschlechter können deshalb an Haarausfall leiden, der durch Dihydrotestosteron verursacht wird. Das Dihydrotestosteron führt bei zu hohen Konzentrationen oder bei einer erhöhten Empfindlichkeit zum Haarausfall. Dabei wird die Haarwurzel mit der Zeit verkleinert bis das Haar keinen Halt in der Kopfhaut mehr hat und ausfällt. Dies wird von Finasterid unterbunden, sodass der Haarausfall durch Einwirkung von Dihydrotestosteron wirksam bekämpft werden kann.

 

Dabei hemmt Finasterid ebenfalls die Bindung von Dihydrotestosteron an den entsprechenden Rezeptoren und blockiert dadurch seine Wirkung. Da Finasterid jedoch sehr stark in den Hormonhaushalt eingreift, ist es überhaupt ein verschreibungspflichtiges Mittel. Bei Männern mit häufiger Harnentleerung darf das Mittel nicht eingenommen werden. Bei schwangeren Frauen kommt es zu schweren Missbildungen männlicher Embryos und Föten. Eine Einnahme ist deshalb mehrere Wochen vor einer Schwangerschaft zu beenden. Auch in sonstigen Fällen ist die Einnahme des Mittels bei Frauen sehr sorgsam mit dem Arzt abzusprechen und die Einnahme von anderen Mitteln vorzuziehen!

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