Erfahrungen mit Pantostin gegen Haarausfall

Was ist eigentlich Pantostin?


Haarausfall ist ein bei Männern häufig auftretendes Phänomen, das auch viele Frauen mit zunehmendem Alter betrifft. Während bei den Herren die Haare an Stirn und Hinterkopf ausfallen, verläuft die Alopezie bei den Damen in der Regel am Scheitel entlang. In 95 Prozent der Fälle handelt es sich um einen erblich bedingten Haarausfall, den Experten in der Fachsprache Alopecia androgenetica nennen. Erfahrungen mit Pantostin gegen Haarausfall (Alopezie) zeigen, dass dieses Mittel den androgenetischen Verlust der Haare zumindest stoppt.

 

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Erfahrungen mit Pantostin
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Pantostin ist ein Produkt zur Behandlung von erblich bedingtem Haarausfall bei Männern und Frauen. Verbraucher erwerben es in Form einer Lösung zum Auftragen auf die Kopfhaut. Hersteller des Präparats ist das Unternehmen Merz Pharmaceuticals GmbH. Das Mittel eignet sich zur Bekämpfung eines leichten erblich bedingten Haarausfalls bei beiden Geschlechtern.

Der in dem Präparat enthaltene Wirkstoff Alfatradiol ist ein dem weiblichen Geschlechtshormon Östrogen nachempfundenes, chemisch hergestelltes Hormon mit einigen Abwandlungen. Damit wirkt er der häufigen Ursache des erblich bedingten Haarausfalls, die mit dem männlichen Geschlechtshormon Testosteron zusammenhängt, entgegen.

Den größten Erfolg verspricht Pantostin, wenn es in einem frühen Stadium des androgenetischen Haarausfalls zum Einsatz kommt. Eine multizentrale Beobachtungs-Studie von Schaart und Kollegen, an der 1.975 Frauen und Männer mit erblich bedingter Alopezie teilnahmen, kam zu folgendem Ergebnis: Nach sechs Monaten täglicher Anwendung von Pantostin verringert sich der Verlust der Haare signifikant.

Eine andere klinische Studie von Kiesewetter und Schell mit 96 weiblichen und männlichen Probanden mit androgenetischer Alopezie dauerte ein Jahr. Sie verzeichnete bei 70 Prozent der Teilnehmer positive Effekte. Der erblich bedingte Haarausfall verringerte sich um die Hälfte.

Ein erstes sichtbares Ergebnis tritt frühestens nach einer Anwendungsdauer von vier bis sechs Wochen ein. Um den erblich bedingten Haarausfall erfolgreich zu verlangsamen oder zu stoppen, ist eine dauerhafte Anwendung des Mittels notwendig. Nach dem Absetzen von Pantostin ist ein erneuter Beginn der Alopezie möglich. Nutzt der von Alopezie Betroffene es über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr, empfiehlt es sich, den Rat eines Arztes einzuholen.

 

Die Geschichte des Pantostins

Pantostin gegen Haarausfall ist ein Produkt der Merz Pharmaceuticals GmbH. Der Apotheker, Chemiker und Pharmazeut Friedrich Merz gründete das Unternehmen am 9. März 1908 als pharmazeutische Fabrikation in Frankfurt am Main. Bis heute ist der Hauptsitz der Firma eine ehemalige Zigarettenfabrik in Frankfurt. Im Jahr 1998 brachte sie Pantostin in Form einer Lösung auf den Markt.

 

Wie wirkt Pantostin?

Der in Pantostin enthaltene Wirkstoff Alfatradiol hemmt die schädigenden Einflüsse der körpereigenen Hormone auf das Haar und schützt aufgrund dessen die Haarwurzeln. Die chemisch hergestellte, geringfügig veränderte Variante des weiblichen Geschlechtshormons Östrogen regt laut Hersteller die das Haar produzierenden Haarfollikel zu vermehrtem Wachstum an.

Alfatradiol wirkt der Ursache des Haarausfalls entgegen, die häufig dem männlichen Geschlechtshormon Testosteron entspricht. Der Wirkstoff hemmt das Enzym Testosteron-5-Alpha-Reduktase. Dieses bildet aus dem Testosteron Dihydrotestosteron, kurz DHT. Die Haarfollikel von Menschen mit genetisch bedingtem Verlust der Haare besitzen eine pathologisch erhöhte Empfindlichkeit gegenüber dem Hormon DHT. Sie wirkt sich negativ auf die Produktion neuer Haare in den Haarwurzeln aus.

Gleichzeitig besteht eine verstärkte Aktivität des Enzyms Testosteron-5-Alpha-Reduktase, das zu einer vermehrten Bildung von DHT im Körper der Betroffenen führt. Das hat zur Folge, dass die Haare mit den Jahren zunehmend langsamer wachsen. Die Haarfollikel verkleinern sich, bis sie nicht mehr in der Lage sind, neues Haar zu produzieren. Dieser Zustand ist irreversibel. Jeder Mensch verliert täglich etwa 70 bis 100 Haare, da sich das Haar ständig erneuert. Wachsen keine neuen Haare nach, kommt es zu kahlen Stellen auf dem Kopf.

Diese Tatsache macht es notwendig, Pantostin vor Erreichen dieses Stadiums anzuwenden. Erfahrungen zeigen die besten Ergebnisse bei einer frühzeitigen Therapie.

 

Anwendung von Pantostin

Pantostin eignet sich zur äußerlichen Therapie durch Frauen und Männer gleichermaßen. Das Präparat ist in Form einer Lösung als Monatspackung mit einem Inhalt von 100 Millilitern sowie als Vorteilspackung mit 200 oder 300 Millilitern in der Apotheke erhältlich. Die Flasche besitzt einen integrierten Applikator. Mit dessen Hilfe trägt der Anwender das Produkt auf die Kopfhaut auf, ohne die Haare komplett zu durchnässen, zu verkleben oder zu verfetten.

Der Gebrauch findet einmal täglich am Morgen oder am Abend statt. Die Nutzer tragen 0,3 ml der Lösung auf die Kopfhaut auf. Im Anschluss daran massieren Sie das Produkt sanft mit den Fingerspitzen ein. Erste positive Effekte treten frühestens nach einem Monat ein. Bessert sich der Haarausfall, ist es möglich, die Häufigkeit der Anwendung auf alle zwei bis drei Tage zu verringern. Pantostin über einen längeren Zeitraum als den eines Jahres zu verwenden, bedarf einer ärztlichen Beratung. Nach Beenden der Therapie mit Pantostin ist ein erneuter Haarausfall wahrscheinlich. Das macht eine kontinuierliche Anwendung des Produkts notwendig.

 

Nebenwirkungen von Pantostin

Erfahrungen mit Pantostin gegen Haarausfall belegen die gute Verträglichkeit des Produkts. Nebenwirkungen sind bei der bestimmungsgemäßen Anwendung des Mittels selten. Am häufigsten treten aufgrund des Alkoholgehalts des Präparats Reaktionen der Kopfhaut auf, wie beispielsweise:

  • Juckreiz,
  • Brennen,
  • Rötungen,
  • Ausschläge,
  • fettige Kopfhaut.

Der Kontakt des Präparats mit den Augen oder den Schleimhäuten ist zu vermeiden. Wechselwirkungen bei der gleichzeitigen Einnahme von anderen Medikamenten sind nicht bekannt. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sowie für schwangere oder stillende Frauen eignet sich Pantostin nicht, da hierzu keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen. Bei Kontakt mit den Augen oder wenn Anwender bisher unbekannte Nebenwirkungen feststellen, ist ärztlicher Rat einzuholen.

 

Vorteile von Pantostin

Erfahrungen mit Pantostin gegen Haarausfall zeigen, dass das Präparat nachweislich den erblich bedingten Verlust der Haare zu stoppen vermag. Laut der Studie von Schaart und Kollegen ist der Effekt von Pantostin bei über 80 Prozent der Fälle positiv zu bewerten.

Das Mittel ist einfach anzuwenden, gut verträglich und hat wenige Nebenwirkungen. Es wirkt dem Haarausfall mit chemisch hergestellten Hormonen, die dem Östrogen ähneln, entgegen. Diese wirken anders als das weibliche Geschlechtshormon in seiner Reinform und beeinflussen nicht die körpereigene hormonelle Regulation. Bei einem frühzeitigen Beginn der regelmäßigen Anwendung ist ein positiver Effekt des Pantostins auf die erblich bedingte Alopezie wahrscheinlich.

 

Nachteile von Pantostin

Die Behandlung von erblich bedingtem Haarausfall mit Pantostin ist Erfahrungen zufolge einzig bei leichten Formen der Alopezie und bei einem möglichst frühzeitigen Beginn der Anwendung erfolgreich. Sind die Haarfollikel komplett verkümmert, ist der Zustand irreversibel und eine Behandlung mit Pantostin nicht Erfolg versprechend.

Studien belegen das Vermögen des Präparates, den Haarausfall zu stoppen. Die geringe Anzahl der Teilnehmer ist nicht repräsentativ. Es ist nur von einem Rückgang des Haarverlusts die Rede. Ein erneutes Haarwachstum an kahlen Stellen ist nicht erwiesen. Pantostin eignet sich, den Haarausfall zu verlangsamen oder zu stoppen. Um ein Haarwuchsmittel handelt es sich bei dem Mittel nicht.

 

Fazit zu Pantostin

Erfahrungen mit Pantostin gegen Haarausfall zeigen, dass das Mittel nicht zu einem erneuten Haarwuchs verhilft, aber es vermag, den Verlust der Haare einzudämmen. Das Produkt des Unternehmens Merz Pharmaceuticals GmbH wirkt auf eine hormonelle Weise.

Ein dem weiblichen Geschlechtshormon Östrogen nachempfundenes, leicht verändertes Hormon, das Alfatradiol, hemmt das Enzym Testosteron-5-alpha-Reduktase. Somit bildet sich aus dem vorhandenen Testosteron weniger Dihydrotestosteron, das die Haarfollikel schädigt und daran hindert, neues Haar zu produzieren. Das verlangsamt beziehungsweise stoppt den erblich bedingten Haarausfall.

Die Anwendung von Pantostin findet einmal täglich am Morgen oder am Abend statt. Nutzer verteilen das Produkt mithilfe des integrierten Applikators auf ihrer Kopfhaut und massieren es sanft mit den Fingerspitzen ein. Es ist notwendig, das Präparat dauerhaft anzuwenden, da es anderenfalls möglicherweise zu einem erneuten Haarausfall kommt. Bei einer Besserung der Symptome besteht die Option, das Produkt nur noch alle zwei bis drei Tage aufzubringen.

Pantostin ist gut verträglich und ohne Probleme anzuwenden. Es stellt keine Beeinträchtigung des natürlichen Hormonhaushalts des menschlichen Körpers dar. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sowie für schwangere und stillende Frauen ist das Mittel ungeeignet, da keine ausreichenden Erfahrungen mit genannten Personengruppen vorliegen. Nebenwirkungen beziehen sich hauptsächlich auf Reizungen der Kopfhaut durch den Alkoholgehalt des Präparats.

Diverse Studien belegen die Wirksamkeit von Pantostin. Die aufgrund ihrer geringen Teilnehmerzahl nicht hinreichend repräsentativen Ergebnisse zeigen bei 80 Prozent der männlichen und weiblichen Teilnehmer positive Effekte. Zufriedenstellende Resultate erzielen Anwender des Produktes einzig bei langfristigem und regelmäßigem Gebrauch. Pantostin bewirkt kein erneutes Haarwachstum. Gewöhnlich verlangsamt beziehungsweise stoppt es den erblich bedingten Haarausfall.

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