Erfahrungen mit Minoxidil gegen Haarausfall

Was ist eigentlich Minoxidil

Ursprünglich entwickelten Forscher den Wirkstoff Minoxidil zur Behandlung von Bluthochdruck. Erfahrungen mit Minoxidil gegen Haarausfall zeigten, dass das Mittel auch auf dieses Phänomen eine positive Wirkung hat. Es fördert das Haarwachstum und kräftigt das Haar von Frauen und Männern.

Minoxidil gehört zur Wirkstoffklasse der Antihypertensiva. Diese besitzen alle eine blutdrucksenkende Wirkung. Zur Behandlung von Bluthochdruck findet das Mittel nur noch als Reservemittel Verwendung, wenn kein anderes Medikament seine Wirksamkeit zeigt. Das liegt daran, dass Minoxidil bei oraler Einnahme, anders als bei der äußeren Anwendung, zahlreiche Nebenwirkungen aufweist.

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Wesentlich häufiger kommt Minoxidil heute in Form von Schaum oder einer Lösung zur Bekämpfung von Haarausfall zum Einsatz. Es stoppt den Verlust der Haare und regt das Haarwachstum an. Die bekannteste Marke, die Produkte mit dem Wirkstoff Minoxidil vertreibt, ist REGAINE®. Sie bietet spezielle Haarwuchs-Mittel für Frauen und Männer an, da das weibliche Geschlecht besser auf den Wirkstoff anspricht. Während die Produkte für Männer fünf Prozent Minoxidil enthalten, sind es bei Frauen lediglich zwei Prozent.

Laut verschiedener Studien sind bei 60 bis 70 Prozent der Anwender positive Erfahrungen mit Minoxidil gegen Haarausfall zu verzeichnen. Ein Forschungs-Team aus den USA unter der Leitung von Dr. med. Anne Elise A. Olsen beispielsweise führte eine 16-wöchige Studie mit 352 männlichen Probanden durch. Diese verwendeten das minoxidilhaltige Produkt von Regaine für Männer mit fünf Prozent Wirkstoff beziehungsweise ein Placebo zur Kontrolle der Ergebnisse.

Die Anzahl der Haare der Testpersonen nahm insgesamt auf mehr als das Fünffache zu. Ähnliche Ergebnisse erzielte die Studie eines Forschungsteams um Dr. med. Anne W. Lucky, bei der die Forscher den Wirkstoff Minoxidil über einen Zeitraum von 48 Wochen an 381 weiblichen Probanden testeten.

 

Geschichte des Wirkstoffs Minoxidil

In den 1970er-Jahren entwickelten Wissenschaftler in den USA den Wirkstoff Minoxidil, der zunächst für die orale Einnahme zur Behandlung von Bluthochdruck bestimmt war. Als Nebenwirkung stellten sie ein vermehrtes Haarwachstum fest. Diesem Phänomen gingen sie nach und führten gezielte Studien zur Bekämpfung von Haarausfall mithilfe von Minoxidil durch. Diese Forschungen förderte das US-amerikanische Unternehmen Upjohn.

Im Jahr 1988 kam eine erste Lotion mit Minoxidil als Inhaltsstoff auf den Markt. In den USA trug sie den Markennamen Rogaine. In Europa und anderen Ländern außerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika hieß sie Regaine.

Heute steht der Wirkstoff Minoxidil zum einen weiterhin zur Behandlung von Bluthochdruck zur Verfügung. Er ist in Tablettenform mit Dosen von 2,5 und zehn Milligramm im Handel. Zum anderen vertreibt das Unternehmen Regaine Produkte gegen Haarausfall in Form von Schaum oder Lösungen. Sie sind in unterschiedlichen Dosierungen für Frauen und Männer erhältlich.

 

Wie wirkt Minoxidil bei Haarausfall?

Die genaue Wirkung von Minoxidil gegen Haarausfall ist nicht hinreichend bekannt. Es existieren verschiedene Theorien zur Wirkungsweise des Mittels. Es handelt sich um einen Stickstoff-Agonisten. Das heißt, es besitzt die Eigenschaft, die Blutgefäße im Körper zu erweitern. Der Wirkstoff sorgt dafür, dass deren glatte Muskulatur erschlafft. So fließt das Blut mit weniger Druck durch die Gefäße. Der Blutdruck sinkt.

Für das Wachstum der Haare ist die Durchblutung der Kopfhaut entscheidend. Forscher vermuten, dass die Anwendung von Minoxidil durch diese das Haarwachstum und die Versorgung mit Nährstoffen anregt. Zudem fördert Minoxidil laut einiger Studien die DNA-Synthese in den Haarzellen. Die Haarfollikel, welche die Haarwurzeln bilden, vergrößern sich und produzieren mehr und kräftigeres Haar.

Die Kräftigung der Haarwurzeln stoppt die mangelhafte Versorgung der Haare und der Kopfhaut. Das Haar wächst gesünder und dicker nach. An bereits kahlen Stellen wachsen die Haare erneut, solange die betroffene Fläche nicht zu groß und nicht seit mehr als zehn Jahren haarlos ist.

Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Mitteln gegen Haarausfall hat Minoxidil keinen Einfluss auf den Hormonhaushalt der Anwenderin oder des Anwenders. Es wirkt allein durch seine Eigenschaft, die Blutgefäße zu vergrößern.

 

Minoxidil in Stichpunkten:

stoppt den Haarausfall,
fördert das Haarwachstum,
regt die DNA-Synthese der Haarwurzeln an,
ist langfristig wirksam,
eignet sich für Frauen und Männer gleichermaßen.

 

Anwendung von Minoxidil

Das minoxidilhaltige Produkt Regaine für Frauen oder Männer ist in Form von Schaum oder Lösungen erhältlich. Anwender tragen es zweimal täglich morgens und abends auf die Kopfhaut auf. Sie verteilen es sorgfältig mit den Fingerspitzen. Dabei achten sie darauf, nur die Kopfhaut und nicht die Haare im Ganzen zu befeuchten. Am besten funktioniert dies direkt nach dem Duschen, wenn das Haar noch nass ist. Für die optimale Anwendung eignet sich ein Zerstäuber mit einem langen Sprührohr.

 

Zu erwartende Ergebnisse

Etwa 60 bis 70 Prozent der Anwender machen positive Erfahrungen mit Minoxidil gegen Haarausfall. Sie stellen ein erhöhtes Wachstum der Haare sowie einen Rückgang des Haarausfalls fest. Für kosmetisch befriedigend befinden allerdings lediglich acht bis 30 Prozent der Anwender das Produkt.

Frauen und Männer profitieren gleichermaßen von Minoxidil, wobei Frauen besser auf den Wirkstoff ansprechen. Erste sichtbare positive Effekte treten bei Männern nach sechs bis acht Wochen und bei Frauen nach acht bis zwölf Wochen auf. Die besten Ergebnisse zeigen sich nach etwa einem Jahr der regelmäßigen Anwendung. Allerdings ist bei Absetzen des Mittels ein erneuter Haarausfall möglich und zu erwarten. Minoxidil wirkt also nur während des Anwendungszeitraums zu 100 Prozent.

Je größer bereits kahle Flächen sind und je länger sie schon ohne Haarwuchs sind, desto weniger gut wirkt Minoxidil. Die besten Ergebnisse zeigen sich am Oberkopf und im Stirnbereich, vor allem bei jüngeren Menschen bis 45 Jahre.

 

Mögliche Nebenwirkungen des Wirkstoffes Minoxidil

Nebenwirkungen aus Erfahrungen mit Minoxidil gegen Haarausfall sind, anders als bei der oralen Einnahme zu Behandlung von Bluthochdruck, eher selten. Die häufigste Nebenwirkung von Minoxidil ist ein Juckreiz der Kopfhaut. Dieser Juckreiz rührt daher, dass das Mittel Alkohol enthält, der die Kopfhaut austrocknet. In einigen Fällen hat dies eine vermehrte Bildung von Schuppen zur Folge.

Eine weitere Nebenwirkung, die meist zu Beginn der Anwendung auftritt, ist ein zunächst vermehrter Haarausfall. Hierbei besteht allerdings kein Grund zur Sorge. Langfristig bedeutet diese Wirkung sogar eher ein positives Zeichen. Der Körper wirft dünne und geschädigte Haare ab. Dadurch haben die neuen Haare die Möglichkeit, gesünder und kräftiger nachzuwachsen.

In seltenen Fällen bildet sich auch an anderen Körperstellen wie beispielsweise im Gesicht ein vermehrtes Haarwachstum. Das geschieht dadurch, dass bei der Anwendung möglicherweise Teile des Wirkstoffs in die Blutbahnen gelangen. Setzen Anwender das Präparat ab, verschwinden diese Haare wieder.

Ob sich Minoxidil möglicherweise in seltenen Fällen negativ auf Personen mit Herz- oder Kreislauf-Erkrankungen auswirkt, ist umstritten. Bei einer rein äußerlichen Anwendung des Produkts ist dies unwahrscheinlich.

 

Minoxidil und seine Vorteile

Minoxidil ist eines der wenigen Mittel, die das Haarwachstum tatsächlich anregen. Dabei kommt es ohne hormonelle Wirkstoffe aus. Die Anwendung ist unkompliziert und ungefährlich. Erfahrungen mit Minoxidil gegen Haarausfall zeigten vor allem bei jüngeren Menschen im Alter von 18 bis 45 Jahren eine positive Wirkung.

Minoxidil wirkt bei Männern und bei Frauen dem Haarausfall entgegen. Die Marke Regaine bietet jeweils spezielle Produkte für beiderlei Geschlecht an. Die Mittel für Frauen enthalten zwei Prozent, die für Männer fünf Prozent Minoxidil. Interessenten erwerben sie rezeptfrei in der Apotheke.

 

Die Nachteile des Haarwuchs-Mittels Minoxidil

Bei einem Großteil der Anwender von Minoxidil zeigen sich positive Ergebnisse. Kosmetisch befriedigend finden das Produkt nur wenige Anwender. Vor allem bei größeren, bereits über einen längeren Zeitraum kahlen Stellen zeigt das Mittel keine oder nur eine eingeschränkte Wirksamkeit.

Minoxidil wirkt ausschließlich bei regelmäßiger und dauerhafter Anwendung. Die nachwachsenden Haare bleiben von dem Mittel abhängig. Verzichten die Nutzer darauf, setzt der Haarausfall gewöhnlich erneut ein.

 

Fazit – wirkt langfristig bei regelmäßiger Anwendung

Die Erfahrungen mit Minoxidil gegen Haarausfall zeigten bei der Mehrzahl der Verbraucher positive Auswirkungen. Das für die Behandlung von Bluthochdruck entwickelte Produkt stoppt den Haarausfall und erhöht das Wachstum der Haare. Der Wirkstoff Minoxidil regt die Durchblutung der Kopfhaut an. Dadurch vergrößern sich die für die Bildung der Haarwurzeln verantwortlichen Haarfollikel. Das stärkt die Haarwurzel und kräftigt das Haar.

Der Gebrauch von Minoxidil ist unkompliziert und ungefährlich. Er findet zweimal täglich morgens und abends statt. Die Anwender tragen das Produkt auf der Kopfhaut auf und verteilen es vorsichtig mit den Fingerspitzen. Bei Männern zeigen sich erste positive Effekte nach sechs bis acht Wochen, bei Frauen nach acht bis zwölf Wochen. Nach einem Jahr der Anwendung zeigen sich die besten Ergebnisse.

Minoxidil wirkt langfristig nur, solange eine regelmäßige Anwendung stattfindet. Setzen die Verbraucher das Produkt ab, ist ein erneuter Haarausfall nach drei bis vier Monaten wahrscheinlich. Während der Schwangerschaft und während der Stillzeit sowie bei einer Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Minoxidil ist eine Anwendung des Produkts nicht möglich.

Insgesamt ist Minoxidil wirksam gegen Haarausfall bei Männern sowie bei Frauen, wie verschiedene Studien belegen. Die besten Ergebnisse erzielen Anwender im Alter von 18 bis 45 Jahren. Frauen sprechen besser auf den Wirkstoff an als Männer. Die bekannteste Marke minoxidilhaltiger Produkte ist Regaine. Sie ist seit 1988 auf dem Markt. Das Mittel ist in Form von Schaum oder Lösungen rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.

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