Erfahrungen mit Finasterid gegen Haarausfall

Was ist eigentlich Finasterid


Bei einem anlagebedingten Haarausfall reagieren die Haarfollikel auf DHT. Dabei handelt es sich um ein Abbauprodukt des Hormons Testosteron. Die Mehrheit der Betroffenen berichtet über positive Erfahrungen mit Finasterid gegen Haarausfall. Mehr und detaillierte Informationen zu Finasterid lesen Sie weiter unten. Bei Männern zwischen 18 und 41 Jahren besteht die Möglichkeit, den genetisch bedingten Haarausfall mit Finasterid zu behandeln. Dies erfolgt durch die tägliche Einnahme einer Tablette. Der Wirkstoff führt während der Dauer der Behandlung zu einem verstärkten Haarwuchs. Setzt der Betroffene das Medikament ab, beginnt die Glatzenbildung erneut.

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Finasterid gegen Haarausfall

Wie entsteht der androgene Haarausfall?

Der Wachstumszyklus der menschlichen Haare verläuft in folgenden drei Phasen:

  • Wachstums-Phase (Anagenphase),
  • Übergangs-Phase (Katagenphase),
  • Ruhephase (Telogenphase).

Während die Wachstums-Phase bis zu sechs Jahre andauert und einen Großteil des Haares betrifft, erstreckt sich die Übergangs-Phase über rund zwei Wochen. Es schließt sich eine mehrmonatige Ruhephase an – danach fällt das Haar aus.

Bei einer androgenetischen Alopezie liegt eine Überempfindlichkeit gegenüber dem Hormon DHT vor. Sie entsteht durch die Umwandlung von Testosteron mithilfe des Hormons 5-Alpha-Reduktase. Der Umstand bedingt eine verkürzte Wachstums-Phase der Haare. Folglich verkümmern die Verbleibenden und fallen schließlich aus, wodurch die Glatzenbildung beginnt.

 

Was genau ist denn nun ist Finasterid?

Finasterid ist ein verschreibungspflichtiges Medikament, das Anfang der 90er-Jahre auf dem Markt erschien. Ursprünglich kam es gegen Prostata-Vergrößerungen zum Einsatz. Nach einiger Zeit berichtete ein Teil der Probanden über die positive Wirkung von Finasterid auf den Haarwuchs. Während das Medikament gegen die Prostata-Beschwerden keine langfristigen Erfolge erzielte, gewann es als Mittel gegen Haarausfall zunehmend an Popularität. Seit 1998 ist Finasterid in Deutschland zugelassen und unter dem Markennamen "Propecia" erhältlich. Für Männer zwischen 18 und 41 Jahren besteht die Möglichkeit, das Medikament nach einer Verschreibung durch den Arzt zu erwerben.

 

Einnahme von Finasterid im Leistungssport

Finasterid wirkt nicht leistungsfördernd, es erschwert jedoch den Nachweis verschiedener Doping-Mittel. Aus diesem Grund war es bis zum Jahr 2009 für Leistungssportler untersagt, das Medikament einzunehmen. Mit der Verbesserung der Nachweis-Methoden für leistungssteigernde Mittel erfolgte eine Aufhebung des Verbots.

 

Wirkungsweise von Finasterid

Finasterid gehört zu den synthetischen Steroiden. Es hemmt das Enzym 5-Alpha-Reduktase und verhindert auf diese Weise die Umwandlung von Testosteron in DHT. Nach aktuellem Forschungsstand reagieren die Haarfollikel auf DHT mit der Einschränkung ihrer Wachstums-Phase. Folglich steigt die Anzahl der Haare durch die Einnahme von Finasterid erheblich an.

Ein Medikament mit dem Wirkstoff Finasterid erzielt lediglich im Frühstadium des Haarausfalles zufriedenstellende Erfolge. Sind die Haarfollikel kaum oder nicht mehr aktiv, findet keine Reaktivierung der Wachstums-Phase statt. Darüber hinaus erfordert eine effektive Therapie die regelmäßige Einnahme von Finasterid. Die Betroffenen nehmen täglich eine Tablette des Medikaments ein. Bei einer Unterbrechung der medikamentösen Versorgung setzt der Haarausfall erneut ein. Dank einer Behandlung mit Finasterid gelingt es, den unerwünschten Schwund der Haare in das späte Alter zu verschieben.

 

Finasterid: Therapie gegen männlichen Haarausfall

Sofern nicht anders verordnet, erfolgt die Einnahme von Finasterid täglich. Es besteht die Möglichkeit, die Tablette auf nüchternen Magen oder direkt nach einer Mahlzeit einzunehmen. Wichtig ist, sie als Ganzes zu schlucken und nicht zu zerstoßen. Die erwünschte Wirkung von Finasterid setzt nach etwa drei bis sechs Monaten ein. Trotz des Erfolges ist es notwendig, die tägliche Einnahme mit einem Milligramm des Wirkstoffes fortzusetzen. Andernfalls verschlechtert sich der Zustand der Haarwurzeln, wodurch der Haarausfall erneut beginnt.

Die Einnahme von Finasterid erfordert eine intensive und regelmäßige Kontrolle durch den behandelnden Arzt. Stellt dieser spätestens sechs Monate nach dem Beginn der Therapie keine signifikante Besserung fest, ist eine weitere Einnahme des Medikamentes fragwürdig. Da Finasterid den Hormonhaushalt des Betroffenen beeinflusst, ist es wichtig, in regelmäßigen Abständen einen ärztlichen Kontroll-Termin wahrzunehmen.

 

Finasterid-Therapie gegen Haarausfall – die Vorteile

Eine Studie aus den USA belegt die Wirksamkeit von Finasterid. An der fünfjährigen Untersuchung nahmen Männer mit leichtem bis mittelstarkem Haarausfall teil. Nach einer täglichen Einnahme von einem Milligramm des Wirkstoffs wuchs bei 52 Prozent der Teilnehmer das Haar nach. Bei 46 Prozent der Männer stoppte die Behandlung den Haarausfall. Insgesamt berichteten 45 Prozent der teilnehmenden Personen von positiven Erfahrungen mit Finasterid gegen Haarausfall.

Bei einer frühzeitigen Behandlung mit dem Medikament bestehen für den Betroffenen gute Chancen auf eine Besserung. Im Frühstadium des Haarausfalles gelingt es, die Haarwurzeln zu reaktivieren und den Ausfall zu stoppen. Wer die Tabletten mit dem Wirkstoff Finasterid täglich einnimmt, stellt nach wenigen Monaten einen verstärkten Haarwuchs fest. Auf diese Weise ermöglicht das Medikament, den unerwünschten Haarausfall um viele Jahre zu verzögern.

 

Was sind die Nachteile von Finasterid?

Personen unter 18 Jahren ist die Einnahme von Finasterid untersagt. Darüber hinaus dürfen Menschen, die unter einer häufigen Harnentleerung leiden, das Medikament nicht einnehmen. Eine Finasterid-Therapie führt während der Schwangerschaft zu schweren Fehlbildungen des Ungeborenen.

Verschiedene Erfahrungen mit Finasterid gegen Haarausfall zeigen die lindernde Wirkung im Frühstadium der Alopezie. Sind die Haarwurzeln bereits verkümmert, besteht lediglich eine geringe Chance auf deren Reaktivierung. Darüber hinaus raten Experten von einer Einnahme von Finasterid bei andauernden Vorerkrankungen ab. Da das Medikament auf den Hormonhaushalt einwirkt, besteht das Risiko verschiedener Erkrankungen der Geschlechts-Merkmale.

Bei einer Bluttransfusion besteht die Gefahr, Finasterid zu übertragen. Dies stellt insbesondere für Schwangere ein erhebliches Risiko dar. Aus diesem Grund dürfen Personen, die über Jahre hinweg Finasterid einnehmen, an keiner Blutspende teilnehmen. Es ist jedoch möglich, die Einnahme einen Monat vor der Blutabnahme zu unterbrechen. Folglich steigt die DHT-Konzentration im Blut bis zu einem Normalwert an.

Der Haarausfall ist in Deutschland nicht als Krankheit anerkannt. Vielmehr gilt er als kosmetisches Problem, das einen Zustand des seelischen Unwohlseins hervorruft. Aus diesem Grund übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen keine Kosten für die Behandlung der androgenetischen Alopezie. Für die Betroffenen fällt bei einer Einnahme von Finasterid ein Eigenbeitrag von etwa zwei Euro pro Tag an. Leidet der Patient aufgrund seines Haarausfalles unter massiven psychischen Beschwerden, besteht die Chance auf eine Kostenübernahme durch die zuständige Krankenkasse.

 

Risiken und Nebenwirkungen des Medikamentes

Einige der Betroffenen machten negative Erfahrungen mit Finasterid gegen Haarausfall. Während der Einnahme des Medikaments können folgende Nebenwirkungen auftreten:

  • Verlust der Libido,
  • verringerte Körperbehaarung,
  • Depressionen,
  • Verkleinerung der Prostata,
  • Impotenz,
  • Sehstörungen,
  • Ejakulations-Störungen.

Sämtliche der genannten Nebenwirkungen gehen mit einer emotionalen Belastung und einer eingeschränkten Lebensqualität einher. Die unerwünschten Begleit-Erscheinungen bleiben häufig über die Therapie hinweg erhalten.

Es besteht ein Zusammenhang zwischen der Einnahme von Finasterid und einer Fehlfunktion der Meibom-Drüse. Letztere produziert eine ölartige Flüssigkeit, die das Austrocknen des Auges verhindert. Aufgrund der eingeschränkten oder fehlerhaften Funktion der Drüse leiden einige der Betroffenen während der Einnahme von Finasterid unter trockenen Augen und Sehstörungen.

Bei einem langjährigen Konsum von Finasterid besteht das Risiko einer Vergrößerung der Brust. Gleichzeitig verkleinert sich die Prostata, sodass die Körperbehaarung abnimmt. Eine im Jahr 2009 veröffentlichte Studie der britischen Medicine and Healthcare products Regulatory Agency deutet auf einen Zusammenhang zwischen der Einnahme von Finasterid und einer Brustkrebs-Erkrankung hin.

 

Eine Finasterid-Therapie erfordert ärztliche Kontrollen

Aufgrund der zahlreichen Nebenwirkungen ist es wichtig, die Behandlung mit Finasterid ausführlich mit dem zuständigen Arzt zu besprechen. Der Mediziner spricht mit dem Betroffenen über seine Beschwerden und klärt ihn bezüglich der Risiken auf. Darüber hinaus ermittelt er das Stadium des Haarausfalles und entscheidet sich für eine angemessene Therapie. Treten während der Einnahme von Finasterid Nebenwirkungen auf, gilt es, unverzüglich einen Arzt aufzusuchen.

 

Fazit: schneller Erfolg bei regelmäßiger Einnahme im Frühstadium

Männer mit einer androgenetischen Alopezie berichten über positive Erfahrungen mit Finasterid gegen Haarausfall. Das Medikament hemmt das Enzym Alpha-5-Reduktase, woraufhin die Konzentration von DHT im Blut sinkt. Die Haarfollikel reagieren darauf mit einer verlängerten Wachstums-Phase, sodass die Haare verstärkt wachsen.

Finasterid gehört zu den verschreibungspflichtigen Medikamenten. In Deutschland ist der Wirkstoff unter dem Markenname "Propecia" erhältlich. Jede der Filmtablette enthält ein Milligramm Finasterid – dies entspricht der empfohlenen täglichen Dosis bei Haarausfall. Die Therapie mit Finasterid ist für Männer zwischen 18 und 41 Jahren erlaubt. Im Gegensatz hierzu dürfen Frauen und Kinder das Medikament nicht einnehmen. Während der Schwangerschaft führt der Kontakt mit Finasterid zu schweren Fehlbildungen des Ungeborenen.

Für einen schnellen und zufriedenstellenden Therapie-Erfolg ist es wichtig, Finasterid über einen längeren Zeitraum regelmäßig einzunehmen. Unterbricht der Betroffene die Einnahme, nimmt die Wirkung ab. Der Haarausfall setzt erneut ein. Mögliche Nebenwirkungen betreffen insbesondere die Geschlechts-Organe des Mannes. Während der Therapie leiden einige Patienten unter Potenz- und Ejakulations-Störungen, die mit psychischen Verstimmungen einhergehen. Außerdem gehören Sehstörungen und eine verkleinerte Prostata zu den Risiken.

Eine Therapie mit Finasterid verspricht insbesondere im Frühstadium des Haarausfalles schnelle und deutlich erkennbare Erfolge. Allerdings ist die Einnahme mit verschiedenen Nebenwirkungen verbunden, welche die Lebensqualität der Betroffenen beeinträchtigen. Aus diesem Grund gilt es, die Therapie mit dem behandelnden Arzt zu besprechen. Während der Einnahme sind regelmäßige medizinische Kontroll-Untersuchungen zu empfehlen.

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